
Verkehrsführung auf dem Erdkampsweg in Fuhlsbüttel
BÜRGERSCHAFT DER FREIEN UND HANSESTADT HAMBURG 19. Wahlperiode
Drucksache
19/5497
02.03.10
Schriftliche Kleine Anfrage
des Abgeordneten Klaus-Peter Hesse (CDU) vom 24.02.10 und
Antwort des Senats
Betr.:
Verkehrsführung auf dem Erdkampsweg in Fuhlsbüttel Seit Juli 2008 gibt es eine neue provisorisch angelegte Verkehrsführung mit zwei Querungshilfen auf dem Erdkampsweg. Die vom Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) umgesetzte Planung sollte für mehr Verkehrssicherheit sorgen, insbesondere im Hinblick auf den durch die Sanierung der Glashüter Landstraße zusätzlich erwarteten Verkehr. Nach einem Jahr sollte dann entschieden werden, inwieweit sich die Verkehrsführung bewährt hat und welche Maßnahmen für eine dauerhafte Lösung notwendig sind. Ich frage den Senat:
Mit der Verkehrsführung und Unfalllage im Erdkampsweg hat sich die Unfallkommission wiederholt befasst (siehe Drs. 19/61 und 19/2551). Da die Baumaßnahmen zur Grundinstandsetzung der Glashütter Landstraße noch nicht abgeschlossen sind und der Erdkampsweg weiterhin von Ausweichverkehren genutzt wird, hat die Unfallkommission auf ihrer Sitzung am 11. November 2009 beschlossen, den Festeinbau der provisorischen Verkehrseinrichtungen zu verschieben, bis sich die Verkehrssituation im Erdkampsweg wieder normalisiert hat. Zuvor wird sich die Unfallkommission erneut mit der Verkehrsführung beziehungsweise Verkehrssituation im Erdkampsweg befassen, die Unfallsituation analysieren und das weitere Vorgehen beraten. Dies vorausgeschickt, beantwortet der Senat die Fragen wie folgt: 1. Hat es bereits eine Auswertung der Erfahrungen aus dem letzten Jahr gegeben? Wenn ja, wann und mit welchem Ergebnis? Wenn nein, wann ist mit einer Auswertung zu rechnen? 2. Wie hat sich die Unfalllage auf dem Erdkampsweg seit Einführung der neuen Verkehrsführung entwickelt?
Die Unfallkommission hat am 11. November 2009 eine erste Überprüfung der Unfalllage durchgeführt. Die Unfallzahlen sind rückläufig. Die getroffenen Maßnahmen tragen offensichtlich zu einer besseren Ordnung der Verkehrsströme und Übersichtlichkeit der Verkehrsabläufe bei. In einem Langzeitvergleich ist insbesondere festzustellen, dass die Unfälle beim Einfahren in den fließenden Verkehr, die ein wesentlicher Anlass für die Unfallanalyse und die Maßnahmen der Unfallkommission waren, deutlich zurückgegangen sind. Im Übrigen siehe Vorbemerkung. 3. Welche Beschwerdelagen hinsichtlich der durchgeführten Änderungen sind dem Senat beziehungsweise der zuständigen Behörde bekannt?
Drucksache 19/5497
Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg – 19. Wahlperiode
4.
Welche Vorstellungen hat der Senat beziehungsweise die zuständige Behörde zur Lösung der unbefriedigenden Situation des Provisoriums Bushaltestelle Erdkampsweg Ost in Fahrtrichtung U-/S-Bahnhof Ohlsdorf (schmaler Fußweg und fehlender Unterstand bei steigenden Fahrgastzahlen)?
Es liegen keine Beschwerden von Anliegern oder Verkehrsteilnehmern vor. Fahrgäste der Busse bemängeln jedoch die beengte räumliche Situation und fehlende Ausstattung der Bushaltestelle im Erdkampsweg Ost (Fahrtrichtung Ohlsdorf) mit einem Fahrgastunterstand beziehungsweise einer Sitzgelegenheit für wartende Fahrgäste im derzeitigen provisorischen Zustand. Die Unfallkommission wird diese Hinweise bei den weiteren Beratungen zum Festeinbau der Verkehrseinrichtungen und zur endgültigen Gestaltung des Straßenraums berücksichtigen.
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