
Arbeit der Unfallkommission in Hamburg seit Oktober 2006
BÜRGERSCHAFT DER FREIEN UND HANSESTADT HAMBURG 20. Wahlperiode
Drucksache
20/1013
09.08.11
Große Anfrage
der Abgeordneten Klaus-Peter Hesse, Christoph Ahlhaus, Thilo Kleibauer, Hans-Detlef Roock, André Trepoll (CDU) und Fraktion vom 11.07.11 und
Antwort des Senats
Betr.:
Arbeit der Unfallkommission in Hamburg seit Oktober 2006 Im Februar 2011 waren in der Freien und Hansestadt Hamburg 719.387 Pkws zugelassen (Drs. 20/636). 2009 ereigneten sich auf Hamburgs Straßen insgesamt 60.020 Unfälle, davon 7.750 mit Personenschaden. Dies entspricht einem leichten Rückgang gegenüber den Vorjahren. Im Ergebnis ist gleichwohl jeder Unfall einer zu viel. Deswegen sollte die Überwachung des ruhenden und fließenden Verkehrs auch zukünftig ein wichtiger Bestandteil der Politik des Senats für mehr Verkehrssicherheit sein. Im Jahr 2000 wurde in Hamburg eine Unfallkommission gegründet. Vor diesem Hintergrund fragen wir den Senat: 1. Hat es eine Änderung der Arbeit der Unfallkommission zu Drs. 18/5065 in inhaltlicher, zeitlicher oder konzeptioneller Hinsicht gegeben? Wenn ja, welche genau und warum?
Nein. 2. Welche finanziellen Mittel stehen der Unfallkommission seit 2007 jährlich zur Verfügung und aus welchem Haushaltstitel stammen diese? Wurden diese Mittel jeweils vollständig oder nur teilweise für die einzelnen Maßnahmen abgerufen (bei nur teilweisem Abruf der Mittel bitte angeben, welche Maßnahmen dies betrifft beziehungsweise betraf und welche Gründe dies hat beziehungsweise hatte)?
Der Unfallkommission stehen seit 2007 beim Titel 6300.741.01 (Ziffer 2) jährlich folgende Mittel zur Verfügung: Titel 6300.741.01 (Ziffer 2 bzw. Ziffer 3) „Neu-, Um- und Ausbau von Straßen“ (Ziffer 2) Jahr 2007 in Tsd. EUR 1.070 2.000 2.000 2.000 2008 2009 2010 2011
Ansatz Kassenmittel 1.078
Ab 2007 wurden die Mittel unter anderem nicht vollständig abgerufen aufgrund von Verzögerungen bei: der Planung durch zusätzliche Forderungen anderer Dienststellen,
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-
Finanzierung von vormals beim oben genannten Titel veranschlagten Maßnahmen aus anderen Titeln (beispielsweise Einzeltitel) infolge der Überschreitung der Kostenobergrenze von 2,5 Millionen Euro durch erhöhten Umfang bei Maßnahmen, Einsparungen nach Abrechnung, Verzögerungen der Rechnungslegungen sowie Verlängerung des Untersuchungszeitraums nach Einrichtung von Provisorien. Langenhorner Chaussee/Foorthkamp Eißendorfer Straße (Weusthoffstraße – Knoopstraße) Erdkampsweg (Hummelsbütteler Landstraße – Wacholderweg) Bremer Straße/Friedhofstraße/Am großen Dahlen/Ernst-Bergeest-Weg Winterhuder Weg/Hamburger Straße/Mundsburger Damm mit Schürbeker Bogen/ Schürbeker Straße/Lerchenfeld Esplanade/Lombardsbrücke/Neuer Jungfernstieg mit Alsterglacis/Kennedybrücke/ Neuer Jungfernstieg Tarpenbekstraße/Nedderfeld/Rosenbrook/Deelböge. 3. Wie viele Fälle hat die Unfallkommission seit der letzten Abfrage durch Drs. 18/5065 bearbeitet (bitte Angabe der genauen Unfallstellen, der beschlossenen Maßnahmen, ihrer jeweiligen Kosten und Realisierungszeitpunkte)?
-
Dies trifft im Einzelnen auf folgende Maßnahmen zu:
Es wurden seitdem 28 Unfallhäufungsstellen beziehungsweise -strecken beraten. Darüber hinaus siehe Anlage. 4. Nach Drs. 18/5065 erfolgt eine Evaluation der beschlossenen Maßnahmen, bezogen auf ihren jeweiligen Realisierungszeitpunkt, grundsätzlich über einen Zeitraum von drei Jahren. Gab es eine Änderung dieses Evaluationszeitraums (wenn ja, welche)? Welche konkreten Ergebnisse hat die Evaluation der beschlossenen und noch nicht in Drs. 18/5065 dargestellten Maßnahmen gebracht? Ist der Senat bei seiner ablehnenden Haltung, die Verkehrssituation an der Unfallkreuzung vom 12. März 2011 in Eppendorf nicht durch die Unfallkommission untersuchen lassen zu wollen, geblieben? Wenn ja, warum? Wenn nein, wann wird sich die Unfallkommission mit diesem Fall beschäftigen? (Sofern bereits Ergebnisse vorliegen, wie sehen diese konkret aus? Gegebenenfalls wann sind diese zu erwarten?) Ja. Im Übrigen vergleiche Drs. 20/62, 20/925 und 20/981.
Nein. Im Übrigen siehe Anlage. 5.
2
Örtlichkeit
Problemlage
Lösungsansatz / Beschlossene Maßnahmen
Kosten (in Tsd. € nach Angaben der BWVI und HPA) 162
Umsetzung
Evaluation / Wirksamkeitsüberprüfung nach drei Jahren Evaluation ist noch nicht abgeschlossen Unfallzahlen bewegen sich auf niedrigem Niveau.
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Schloßstraße / Vorfahrt- und Claudiusstraße Abbiegeunfälle
Verbesserte Verkehrsabwicklung im Einmündungsbereich durch Vollsignalisierung (Umbau der vorhandenen FLZA) Probleme am Knoten Curslacker • Überarbeitung der SignalisieCurslacker Neuer Neuer Deich rung am Knoten Curslacker zw. Neuer Weg Deich / Neuer Weg Neuer Deich / Neuer Weg und AS Berge- beim Linksabbiegen auf • Prüfung weiterer Maßnahmen das Gelände Bauhaus dorf auf der Strecke (neu) Auf dem gesamten Abschnitt: Fehler beim Einfahren in den Fließverkehr und Probleme beim Linksabbiegen auf die Gewerbegrundstücke, Radfahrerunfälle
2008
24
Neue Signalisierung 2008 in Betrieb genommen.
Langenhorner Chaussee / Foorthkamp Martinistraße / Tarpenbekstraße
3
Unfälle im Längsverkehr (überwiegend beim Nebeneinanderfahren) Häufung von Linksabbiege- und Wendeunfällen in der Tarpenbekstraße aus Richtung Norden
Aufweitung und Neumarkierung des Knotens • •
302 *
Evaluation ist abgeWeitere Maßnahmen erfolgen im Zusammen- schlossen. hang mit der Umsetzung der Beschlüsse der Planungswerkstatt Bergedorf. Diese Ergebnisse stellen ein langfristiges Maßnahmenkonzept dar. Die Umsetzung von Einzelmaßnahmen erfolgt in Abhängigkeit von zukünftigen Nutzungsverdichtungen und sonstigen Entwicklungen (siehe Drs.20/371) Umsetzung steht noch aus. 2011 Abschlusszahlen 2014 Anlage
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Anpassung der Signalisierung 70 Aufhebung der Radwegebenutzungspflicht.
Örtlichkeit
Problemlage
Lösungsansatz / Beschlossene Maßnahmen •
Breslauer Str. / Unfälle im Längsverkehr beim NebeneiKöhlbrandnanderfahren brücke
Stader Str. / Moorburger Bogen
Auffahr- und Verflechtungsunfälle
Borstelmanns- Vorfahrtunfälle weg / Wendenstraße
Prüfung einer Verbesserung der Linksabbiegesituation durch neue Flächenaufteilung • Optimierung der LZASteuerung • Anpassung der Wegweisung • Verbesserung der Erkennbarkeit der Signalgeber • Bessere Führung des Verkehrs durch Ummarkierungen und Aufhebung des Busssonderfahrstreifens Verdeutlichung der Fahrbahnmarkierungen
Kosten (in Tsd. € nach Angaben der BWVI und HPA) 1,5
Umsetzung
Evaluation / Wirksamkeitsüberprüfung nach drei Jahren Unfallzahlen sind rückläufig. Evaluation ist abgeschlossen. Unfallzahlen sind rückläufig. Evaluation ist abgeschlossen.
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2007
2008 11
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Poppenbütteler Weg / Rehagen
Vorfahrtunfälle mit zum Verbesserung des Sichtdreieckes Teil schwerem Persounter Inanspruchnahme der nenschaden. Nebenfläche, durch Verschwenkung des Radweges in den Einmündungsbereich und Versetzung eines Lichtmastes
Alleinige Markie2008 rungsmaßnahmen werden aus betrieblichen Mitteln der Bezirke finanziert. Aufgrund der Zusammenfassung mehrerer Maßnahmen bei der Beauftragung, sind die Kosten separat für die einzelnen Maßnahmen nicht bezifferbar. 2008 45
Unfallzahlen sind rückläufig. Evaluation ist abgeschlossen.
Unfallzahlen sind rückläufig Evaluation ist abgeschlossen.
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Örtlichkeit
Problemlage
Lösungsansatz / Beschlossene Maßnahmen
Neuhöfer Damm / Neuhöfer Straße Finkenwerder Straße / Altenwerder Damm (Köhlbrandbrücke) Adenauerallee / Kreuzweg (Gesamtknoten)
Unfälle beim mehrspurigen Abbiegen von Lkw durch seitliches Berühren. Auffahr- und Verflechtungsunfälle durch fehlerhaften Fahrstreifenwechsel und Fehler beim Nebeneinanderfahren durch Lkw Unfälle durch Fehler beim Linksabbiegen, Rotlichtmissachtung und beim Fahrstreifenwechsel
Anpassung der Schleppkurven durch Verschiebung der Fahrbahnkanten und Neumarkierung der Fahrstreifen Umbau des Knotens mit geson1550 derter Zuweisung für Pkw und Lkw für bestimmte Fahrstreifen.
Kosten (in Tsd. € nach Angaben der BWVI und HPA) 1,5
Umsetzung
Evaluation / Wirksamkeitsüberprüfung nach drei Jahren Evaluation noch nicht abgeschlossen Evaluation noch nicht abgeschlossen
2008
2008
•
• •
Verbesserung der Erkennbarkeit der LZA durch Verlängerung des Auslegermastes und Verwendung größerer Signalgeber, Aufhebung der Bussonderspur zugunsten einer festen Ladezone in der Adenauerallee, Neumarkierung der Kreuzung und Umschaltung der Signalanlage
30 Alleinige Markierungsmaßnahmen werden aus betrieblichen Mitteln der Bezirke finanziert. Aufgrund der Zusammenfassung mehrerer Maßnahmen bei der Beauftragung, sind die Kosten separat für die einzelnen Maßnahmen nicht bezifferbar.
2008
Unfallzahlen sind rückläufig. Evaluation ist abgeschlossen.
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5
Örtlichkeit
Problemlage
Lösungsansatz / Beschlossene Maßnahmen Verbesserung der Fahrbahnmarkierung
Fuhlsbütteler Straße / Rübenkamp
Auffahrunfälle
Lübecker Straße / Elisenstraße Eißendorfer Straße (zw. Weusthoffstraße und Knoopstraße)
Linksabbiegeunfälle
Anpassung der Koordinierung.
Kosten Umsetzung (in Tsd. € nach Angaben der BWVI und HPA) Alleinige Markierungs- 2008 maßnahmen werden aus betrieblichen Mitteln der Bezirke finanziert. Aufgrund der Zusammenfassung mehrerer Maßnahmen bei der Beauftragung, sind die Kosten separat für die einzelnen Maßnahmen nicht bezifferbar. 2007 0 2008
Evaluation / Wirksamkeitsüberprüfung nach drei Jahren Unfallzahlen sind rückläufig. Evaluation ist abgeschlossen.
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Unfälle mit Fußgängern • beim Überschreiten der Fahrbahn auf der • gesamten Strecke sowie Ein- bzw. Abbiegeunfälle.
Erdkampsweg (zw. Hummelsbütteler Landstraße und Wacholderweg)
Zahlreiche Unfälle im Park-/Suchverkehr, Unfälle mit querenden Fußgängern und Radfahrern
Fußgängerampel vor Hausnr. 70 63. Verbesserung der Sichtbeziehungen zwischen Fußgängern 45 und Fahrzeugführern durch bauliche Veränderungen an 5 Stellen und durch • Einrichtung eines Schutzstreifens. Erprobung durch provisorische Einbauten: 31 • Bessere Abwicklung der Verkehrsströme durch Neuaufteilung des Verkehrsraums, • Schaffung von zusätzlichen Querungshilfen für Fußgänger
Unfallzahlen auf gleichbleibenden Niveau, Knoten wird erneut in der UK aufgerufen. Evaluation noch nicht abgeschlossen. Abschlusszahlen für übrige Maßnahmen 2013.
2010
2008
Evaluation noch nicht abgeschlossen.
Örtlichkeit
Problemlage
Lösungsansatz / Beschlossene Maßnahmen •
Kosten (in Tsd. € nach Angaben der BWVI und HPA) 73
Umsetzung
Evaluation / Wirksamkeitsüberprüfung nach drei Jahren Abschlusszahlen 2012
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Wiesendamm / Saarlandstraße
•
• Holzmühlenstraße / Lesserstraße Vorfahrtunfälle •
Bremer Straße / Friedhofstraße / Am Großen Dahlen
Vorfahrtunfälle mit zum Teil schwerem Personenschaden: Unsignalisiertes Einfahren in den Knoten aus den Nebenrichtungen Friedhofstraße und Am Großen Dahlen.
Alleinige Markierungs- 2009 maßnahmen werden aus betrieblichen Mitteln der Bezirke finanziert. Aufgrund der Zu• sammenfassung mehrerer Maßnahmen bei der Beauftragung, sind die Kosten separat für die einzelnen Maßnahmen nicht bezifferbar. Umbau des gesamten Knotens mit Planung wurde Gem. Haushaltsunter- aufgenommen, • Neuaufteilung der Fahrlage-Bau (§24 LHO) Umsetzung steht bahn, noch aus. • Schaffung einer Nebenfahrbahn und • verkehrsabhängiger Steuerung (Vollsignalisierung).
Verbesserung der Linksabbiegesituation im Wiesendamm durch Änderung der Markierung und Anpassung der Inselköpfe Optimierung der LZA-Steuerung (gemeinsames Linksabbiegen der Verkehrsströme aus dem Wiesendamm, verkehrsabhängige Steuerung) Verbesserung der Erkennbarkeit der Verkehrsabwicklung durch Markierungsänderungen und Anpassung der Mittelinsel
2009
Abschlusszahlen 2012
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7
Drucksache 20/1013
8
Örtlichkeit
Problemlage
Lösungsansatz / Beschlossene Maßnahmen
Kosten (in Tsd. € nach Angaben der BWVI und HPA) 33
Umsetzung
Evaluation / Wirksamkeitsüberprüfung nach drei Jahren Abschlusszahlen 2012
Stresemannstraße / Alsenstraße / Holstenplatz
Unfälle aufgrund von Rotlichmissachtung und Linksabbiegeunfälle.
Ratsmühlendamm / Brombeerweg / Maienweg
Cranzer Hauptdeich / Estedeich
Verbesserung der Erkennnbarkeit durch • fahrstreifenbezogene Signalisierung, • Kontrastblenden und • Neumarkierung des Knotens. Auffahrunfälle und • Anpassung der Signalisierung, Unfälle mit RadfahrerRückschnitt des Grünbewubeteiligung im freien ches auf der Mittelinsel zur Rechtsabbieger vom Verbesserung der SichtbezieRatsmühlendamm in hungen beim Linksabbiegen, den Brombeerweg. • Umbau des freien RechtsabLinksabbiegeunfälle im biegers, Verlauf Ratsmühlen• Röhrenblenden für Fußgändamm / Maienweg. gersignale Linksabbiegeunfälle mit Maßnahmen zur Geschwindigschweren Unfallfolgen keitsreduzierung: • Zugelassene Höchstgeschwindigkeit von 60 auf 50 km/h gesenkt / Auftragen eines Piktogramms Tempo 50. • Einrichtung einer stationären Geschwindigkeitsüberwachungsanlage.
2009
Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg – 20. Wahlperiode
33 318* 2
Umbau des freien Rechtsabbiegers steht noch aus.
2009 0,1
Abschlusszahlen 2012
88,908 (Haushalt der BIS aus dem Erwerb für Spezialgerät 812.61)
Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg – 20. Wahlperiode
Örtlichkeit
Problemlage
Lösungsansatz / Beschlossene Maßnahmen •
Kosten (in Tsd. € nach Angaben der BWVI und HPA)
Umsetzung
Evaluation / Wirksamkeitsüberprüfung nach drei Jahren
Winterhuder Weg / Hamburger Straße / Mundsburger Damm
Esplanade / Lombardsbrücke / Neuer Jungfernstieg mit Alsterglacis / Kennedybrücke / Jungfernstieg
Winterhuder Weg in Richtung Schürbeker Bogen: Unfälle im Längsverkehr, davon hoher Anteil von Fehlern beim Fahrstreifenwechsel und Nebeneinanderfahren. Konflikte zwischen aus der Hamburger Straße nach rechts in den Winterhuder Weg abbiegenden Fahrzeugen mit in gleicher Richtung fahrenden Radfahrern. Zahlreiche Unfälle im Längsverkehr, insbesondere Verflechtungsund Auffahrunfälle. Fahrunfälle , Abbiegeunfälle im Zusammenhang mit Rückstauungen des Verkehrs in den Kreuzungsbereich. Unfälle mit Radfahrern.
•
Verbesserung der Vorwegwei51 sung incl. Verlegung des Vorwegweisers im Schürbeker Bogen. Anpassung der Markierung. Umgestaltung des Radwegs vor dem Einkaufs208 zentrum. Umbaumaßnahmen Schürbeker Bogen /Schürbeker Straße/Lerchenfeld
Maßnahmen noch nicht vollständig umgesetzt.
1.
Sofortmaßnahmen: Aufstellung von Gefahrenschildern und Baken. (bereits erfolgt) Erneuerung der Deckschicht und der Fahrbahnmarkierungen. Überplanung und Umgestaltung des Doppelknotens
2010 451
Abschlusszahlen 2013
Drucksache 20/1013
(4,3 Mio. * ) 2. Beratungen dauern an. Haushaltsvorlage für 2013/14 erforderlich
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Örtlichkeit
10
Problemlage
Lösungsansatz / Beschlossene Maßnahmen
Neuländer Straße / AS Harburg
Zahlreiche Fahrunfälle aufgrund mangelhafter Knotengeometrie. Vorfahrtunfälle mit zum Teil schweren Unfallfolgen
Kosten Umsetzung (in Tsd. € nach Angaben der BWVI und HPA) 1. Sofortmaßnahmen: Alleinige Markierungsmaß- Sofortmaßnahmen Erneuerung der Markierung, nahmen werden aus 2009 erfolgt Aufstellen von Gefahrenbetrieblichen Mitteln der schild (Kurve rechts) und Bezirke finanziert. Aufgrund von Richtungstafeln auf der der Zusammenfassung Dreiecksinsel. mehrerer Maßnahmen bei der Beauftragung, sind die Kosten separat für die einzelnen Maßnahmen nicht bezifferbar. 2. Weitestgehende bauliche Trennung kreuzender Verkehre / Überarbeitung der Knotengeometrie Gesonderte Phase für Linksabbieger aus dem Hammer Steindamm mit neuenAufstellfläche, Anpassung der Signalisierung ~ 5 bis 6 Mio.* Planung liegt vor, Umsetzung noch nicht erfolgt. Umsetzung noch nicht erfolgt.
Evaluation / Wirksamkeitsüberprüfung nach drei Jahren Abschlusszahlen 2012
Drucksache 20/1013 Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg – 20. Wahlperiode
Unfälle mit Fahrzeugen, die verbotswidrig vom Hammer Steindamm nach links in die Wandsbeker Chaussee abbiegen. Rotlichtmissachtung in der Wandsbeker Chaussee in beiden Richtungen Starke Unfallbelastung Buxtehuder mit einem hohen Anteil Straße / Hanvon Fehlern beim Fahrnoversche Straße / Moor- streifenwechsel und straße / Walter- Nebeneinanderfahren. Dudek-Brücke Hammer Steindamm / Wandsbeker Chaussee / Seumestraße
253 *
Verbesserung der Verkehrsführung durch Anpassung der 7 Markierung und fahrstreifenbezogene Piktogramme „BAB“.
2010
Abschlusszahlen 2013
Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg – 20. Wahlperiode
Örtlichkeit
Problemlage
Lösungsansatz / Beschlossene Maßnahmen Anpassung der Markierung und der Vorwegweisungen.
Kosten (in Tsd. € nach Angaben der BWVI und HPA) 268
Umsetzung
Evaluation / Wirksamkeitsüberprüfung nach drei Jahren
Tarpenbekstraße / Nedderfeld / Rosenbrook / Deelböge
Mönckebergstraße / Bergstraße
Zahlreiche Verflechtungsunfälle im Kurvenbereich Nedderfeld/ Rosenbrook und vor dem Knoten Rosenbrook / Deelböge. Auffahrunfälle im gesamten Streckenverlauf. Fahrunfälle aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit mit schweren Personenschäden. Unsignalisierter Knoten. Zahlreiche Vorfahrtunfälle mit Radfahrer- oder Fußgängerbeteiligung.
Umsetzung noch nicht vollständig erfolgt.
Maßnahmen noch in der Beratung
---Abhängig vom Beratungsund Planungsergebnis
Abhängig vom Beratungs- und Planungsergebnis
Drucksache 20/1013
* Geschätzte Kosten, Kostenunterlagen liegen noch nicht vor
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